Zusammen mit einer Gruppe des THW Schwabach übten zwei Bergungsgruppen aus Lauf am Samstag, den 29.09.2001 beim Karl-Böckler-Heim
und einem nahegelegenen Steinbruch in Hersbruck.
Im Folgenden der Bericht zu der Einsatzübung, welcher am 9. Oktober in der Pegnitz-Zeitung Lauf erschienen ist.
Eine gemeinsame Einsatzübung führten zwei Bergungsgruppen des Technischen Hilfswerks Lauf mit einer Gruppe des Ortsverbandes Schwabach durch.
Einsatzort war das Karl-Böckler-Heim hoch über Hersbruck, einst ein Gewerkschafts-Schulungszentrum, das heute leer steht. Auch ein
aufgelassener Steinbruch in unmittelbarer Nähe wurde mit in die Übung eingebunden.
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| Übungsobjekt Karl-Böckler-Heim |
Rettung per Seilbahn |
Ziel war die Überprüfung des Leistungsstandes auf Gruppenebene. Mit sieben Fahrzeugen setzte man sich in Bewegung, um am Objekt von
Zugführer T. Gstader die Einsatzaufträge zu erhalten. Drei verschiedene Aufgabenstellungen (mit mehreren Unterbereichen) mussten von den
Aktiven erledigt werden. Diese waren insbesondere aus den Bereichen Atemschutz, Bergung aus Höhen und Tiefen sowie Errichten eines Steges im
unwegsamen Gelände.
Ausgangslage war eine Explosion im Heim, bei der Personen aus einem einsturzgefährdeten, stark verqualmten Keller zu bergen waren. Dazu mussten
von den Atemschutzgeräteträgern der Keller ausgesteift, Beleuchtungen eingebracht und belüftet werden. Gleichzeitig mussten von einem
anderen Trupp aus den oberen Stockwerken Menschen gerettet werden, die mit dem Leiterhebel bzw. auf der anderen Seite des Hauses mit einer Seilbahn aus
dem Gebäude herausgebracht wurden.
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| Ein Atemschutztrupp bereitet sich vor |
"Rein ins Vergnügen" |
Unterdessen bereitete eine weitere Gruppe in einem nahe gelegenen ehemaligen Steinbruch den Bau eines Steges vor, mit dem ein Geländeeinschnitt zu
überbrücken war, um Zugang zu einer fiktiven Flugzeugabsturzstelle zu ermöglichen. Dieser Übergang wurde dann mit dem
ortsverbandeigenen Rohrbaugerüst erstellt.
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| Der Behelfsübergang nimmt Gestalt an |
Zugführer T. Gstader hatte die zeitliche Einteilung so gelegt, dass jede Gruppe alle Aufgabenstellungen absolvieren konnte. Lediglich der Stegbau
wurde von einer Gruppe begonnen und von den anderen aus zeitlichen Gründen weitergeführt.
Bei der Abschlussbesprechung am Abend wurde deutlich, dass man die gesteckten Ziele erreicht hatte und ausbildungsmäßig auf dem richtigen Weg
ist.
Links: Pegnitz-Zeitung Lauf THW OV Schwabach
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